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Demografischer Wandel. Packen wir´s an.

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Demografischer Wandel: So kann ein neues Miteinander der Generationen gelingen

Eine der Modellgemeinden der "Demografiewerkstatt Kommunen" ist die mecklenburgische Kleinstadt Grabow, rund 11.000 Menschen leben hier.
Foto: djd/Stadt Grabow


(djd). Die Auswirkungen des demografischen Wandels machen sich in Deutschland in besonderer Weise in ländlichen Regionen und kleinen Städten bemerkbar: Junge Menschen ziehen in die größeren Städte, um dort zu arbeiten oder zu studieren. Und selbst die ältere Generation sucht verstärkt die Nähe zur Stadt. Denn eine zunehmend wegbrechende soziale Infrastruktur, ein Ärztemangel und ein Mangel an Pflegepersonal sind schon heute die Folge dieser Entwicklung und verstärken sie noch. Ländliche Regionen und kleine Städte benötigen deshalb Unterstützung, damit das soziale Miteinander im Gleichgewicht bleibt.
Schwimmbad in Grabow: Ländliche Regionen und kleine Städte benötigen Unterstützung, damit das soziale Miteinander im Gleichgewicht bleibt und es Angebote wie ein Freibad weiterhin geben kann.
Foto: djd/Stadt Grabow

Das Programm "Grabow 2020" soll die Innenstadt der mecklenburgischen Kleinstadt neu beleben, die soziale Infrastruktur stärken und attraktive Angebote für junge Familien schaffen.
Foto: djd/Stadt Grabow

Attraktivität von Kommunen im ländlichen Raum stärken

Seit 2016 unterstützt etwa das Projekt "Demografiewerkstatt Kommunen" (DWK) ausgewählte Städte und Gemeinden dabei, sich für den demografischen Wandel zu wappnen. Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und von der Deutschen Fernsehlotterie unterstützt. Im Fokus stehen acht Kommunen, die mit unterschiedlichen Auswirkungen des demografischen Wandels konfrontiert sind. Die Kommunen erhalten Unterstützung bei der Entwicklung von Lösungen zur Bewältigung der Herausforderungen. Diese Lösungsansätze werden auch anderen Kommunen zur Verfügung gestellt. "Wir alle müssen lernen, mit dem demografischen Wandel umzugehen, Bedarfe und Lösungen zu finden. So bieten etwa Bürgerbeteiligungen ein geeignetes Instrument, um Projekte direkt vor Ort zu realisieren", sagt Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie. Die Deutsche Fernsehlotterie unterstützt bereits seit über 60 Jahren Hilfsprojekte beispielsweise für Kinder, Jugendliche, Senioren und Familien. Ein Schwerpunkt liegt seit einigen Jahren im Bereich der so genannten Quartiersentwicklung. Die Fördergelder kommen aus dem Erlös der Losverkäufe.

Seit mehr als 60 Jahren ist die Deutsche Fernsehlotterie ein wichtiger Partner, wenn es um das solidarische Miteinander in unserem Land geht.
Foto: djd/Deutsche Fernsehlotterie/Guido Werner

Modellprojekte in Kommunen und Stadtteilen

Eine der Modellgemeinden ist die mecklenburgische Kleinstadt Grabow, rund 11.000 Menschen leben hier. Langfristig könnte die Einwohnerzahl deutlich sinken. Das Programm "Grabow 2020" soll deshalb die Innenstadt neu beleben, die soziale Infrastruktur stärken und attraktive Angebote für junge Familien schaffen. Aber auch im städtischen Bereich wird mit vielfältigen Projekten das Miteinander der Generationen gefördert. Ein Beispiel - der Krefelder Stadtteil Fischeln: Hier leben besonders viele alte Menschen, entsprechend hoch ist die Anzahl von Menschen mit Demenz. Der Arbeiter-Samariter-Bund hat mit Unterstützung der Fernsehlotterie ein besonderes Demenz-Projekt ins Leben gerufen: Betroffenen und pflegenden Angehörigen werden Hilfe, Freizeitangebote, Service und Rat geboten.

Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie und der Stiftung Deutsches Hilfswerk.
Foto: djd/Deutsche Fernsehlotterie


Jung und alt zusammen - wie hier im Seniorenzentrum St. Valentin der Caritas in Karlsruhe.
Foto: djd/Deutsche Fernsehlotterie gemeinnützige GmbH

 
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